Die 7 Vorteile der Low-Code-Entwicklung

Low-Code-Entwicklung ist ein Ansatz in der Anwendungsentwicklung, bei dem wenig oder kein Coden mehr notwendig ist. In einer komfortablen Plattform-Umgebung kann jeder mit IT-Verständnis funktionsstarke Webapplikationen bauen. Ich habe die Vorteile zusammengetragen, und ehrlich gesagt, da kommt einiges zusammen.

Illustration Low-Code-Entwicklung als Teamarbeit

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Oliver Bodenhaupt (Nachricht schreiben)
8. April 2021 - 5 Minuten Lesezeit

Es ist kein umfassendes Programmier­wissen notwendig

Bei den Wörtern Entwickeln oder Coden denken wahrscheinlich viele an einen Bildschirm, der gefüllt ist mit kryptischen Zeichenkolonnen. Auf Fotos in den Medien sitzt meist noch ein Nerd in einem Kapuzenpullover davor. 

Mit Low-Code-Entwicklung ist das Schnee von gestern. Anstatt manuell Zeile für Zeile zu programmieren, wird mit einer graphischen Modellierungsoberfläche gearbeitet, oder kurz: per Drag-and-drop. Der Arbeitsraum ist eine Low-Code-Plattform, die nicht nur Data Handling (z.B. Import von Bestandsdaten) und Logikentwicklung beherrscht (wenn ich hier klicke, sollst du das tun). Hier wird neben der Funktion auch das Design fertiggestellt. Mit einem sehr bequemen Deployment kann die Anwendung – auf jeder Entwicklungstufe – sofort live getestet werden.

Die time-to-use / time-to-market ist kurz

Illustration Live-Testing

Durch dieses Live-Testen verkürzt sich die Entwicklungszeit gegenüber herkömmlichem Programmieren rasant. Mit einem Knopfdruck kann im Entwicklungsprozess der aktuelle Stand einer Anwendung getestet und ausprobiert werden. Feedback-Schleifen können in kurzen Zeitabständen gedreht, die optimierte Variante der Anwendung kurze Zeit später erneut begutachtet werden. 

Bei einer Inhouse-Anwendung für den Einsatz im Unternehmen können somit genau die Fachleute einbezogen werden, die später mit dieser Anwendung arbeiten werden. Oder sie bauen sich die Anwendung gleich selbst (siehe nächster Schritt).

Jeder kann sich einarbeiten – und das rasch

Die Erstinvestitionen für das Systemsetup und das Training sind vergleichsweise gering – einige Schulungen oder Workshops sind ausreichend. Es können Mitarbeiter aus dem Team geschult werden, die sich dann Citizen Developer nennen können. Der Begriff Bürger macht hier den Unterschied zu dem Kapuzenpulli-Coder deutlich. Low-Code-Entwicklung kann beinahe jeder lernen, dessen Arbeitsgerät ein Computer ist.

Die Werkzeuge auf einer Low-Code-Plattform sind den meisten bereits bekannt: Drag-and-drop, Verknüpfungen erstellen, vieles lässt sich mit Logikverständnis durchblicken. 

Man schaut nicht auf Codezeilen, sondern auf Dinge, die man schon mal gesehen und benutzt hat.

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Es gibt einen Katalog mit gebrauchsfertigen Komponenten

Die Programmlogik entsteht im Backend, u.a. per bequemer Kombination von sogenannten Aktionen. Das sind die Schritte, die in der Anwendung ablaufen bzw. ablaufen können – je nach Nutzerverhalten. 

Im Frontend bringt eine Low-Code-Plattform wie Kettufy eine ganze Palette gebrauchsfertiger Komponenten bereits mit:

  • Diagramme (z.B. für Business Intelligence oder sonstige visuelle Auswertung von Daten)
  • geografische Karten (z.B. für Standort-Anzeigen oder Flächenmarkierung auf der Basis von Daten für diese Flächen)
  • Dateiimporter (für den bequemen Upload und die Verarbeitung von Dateien)
  • Erstellung und Export von PDF- und Excel-Dateien (z.B. um Datensets je nach Bedarf zur Verfügung zu stellen)
  • Image-Slider, Dropdowns, Buttons, Grids etc.

Kurz: Vieles von dem, was am Ende für die eigentliche Nutzung der Anwendung benötigt wird, ist schon da und muss nur noch nach eigenen Wünschen konfiguriert werden.

Low-Code-Anwendungen können schnell angepasst und weiterentwickelt werden

Da sich bei der Low-Code-Entwicklung jeder mit IT-Verständnis einarbeiten kann (Punkt 3), sind Anpassung und Weiterentwicklung jederzeit möglich. Der Super-Entwickler, ohne den das Unternehmen nicht existieren kann, würde nicht gebraucht. Eine Low-Code-Anwendung ist immer nachvollziehbar, sie zu verstehen erlernbar.

Illustration  Frau hält Zahnräder

Und: Mit einer Low-Code-Plattform gibt es immer eine Supportmöglichkeit, falls es einmal doch Fragezeichen gibt. Bei Einzellösungen, die einmal manuell programmiert wurden, kann die Nachvollziehbarkeit und Wartbarkeit dagegen zur kostenintensiven Mammutaufgabe werden. 

Low-Code-Plattformen sind Importtalente

Unternehmen haben heutzutage Daten in allen möglichen Formaten und Insellösungen gespeichert. Eine Low-Code-Plattform bietet verschiedene Importmöglichkeiten für diese Bestandsdaten an. Das kommt auch der Entwicklung zugute. Denn diese Möglichkeiten können von Anfang an vorausgesetzt und müssen daher nicht extra entwickelt werden.

Das Budget ist vergleichsweise klein

Die Zeitersparnis in der Low-Code-Entwicklung wirkt sich naturgemäß positiv auf Personal- und externe Entwicklungskosten aus. Wichtig darüber hinaus: Wer seine Mitarbeiter inhouse befähigt, mit einer Low-Code-Plattform Anwendungen für das eigene Unternehmen zu bauen, kann jederzeit passgenaue Lösungen für das Team anbieten. Ändern sich Prozesse, können auch Low-Code-Applikationen angepasst werden – oder neue dazukommen.

Low-Code-Entwicklung kann daher ein großartiger Baustein sein, um ein Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Sie müssen kein Entwickler sein um durchzustarten

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bhp