Low Code als Open-Source-Variante: Die richtige Wahl für deutsche KMU?

Open-Source-Software haben Sie sicherlich selbst installiert. Browser, Audiosoftware und Bildbetrachter. Welche Aspekte an Open Source für deutsche Unternehmen kritisch werden können, die gerade eine Low-Code-Plattform suchen, zeigen wir im Schnellüberblick.

Illustration Open-Source-Plattform

Oliver Bodenhaupt (Nachricht schreiben)
08. April 2021 - 5 Minuten Lesezeit

Was ist das Open-Source-Versprechen?

Es gibt genau ein Versprechen, das hinter Open Source steht: Der Quellcode der Software steht zur Verfügung. Was leider nicht versprochen werden kann ist, ob die Software qualitativen Ansprüchen genügt. Hinter einem Firefox steht beispielsweise eine ganze Mozilla Foundation. Aber wer steht hinter einer Low-Code-Plattform, die als Open-Source-Plattform angeboten wird?

Das sollte eine Low-Code-Plattform bieten

Ob Sie nun eine Low-Code-Open-Source-Plattform in Betracht ziehen - oder eine kommerzielle Lösung. Bedenken Sie die folgenden Aspekte. Hier sollten Sie nur Abstriche machen, wenn es nicht anders geht.

Support erhalten

Illustration einer Person, die virtuelle Hilfe erhält

Wenn es um unternehmensrelevante Prozesse und Anwendungen geht, kann ein guter Support viele graue Haare sparen - und am Ende Geld. Wenn ein ganz bestimmtes Feature per Low Code umgesetzt werden soll, und es dafür keine Anleitung, kein Youtube-Video oder einen Power-User-Blogartikel gibt, was dann? 

Mit einer ordentlichen Low-Code-Plattform erhalten Sie fachlich versierten Support.  

Beratung bekommen

Eine Anwendung mit Low Code zu erstellen ist komfortabel. Sie können auf der Open-Source-Plattform sicher einiges ausprobieren, doch gibt es Tipps gleich von Anfang an? Schon das Datenmodell will sinnvoll und zukunftsfähig aufgesetzt werden. Es sollte z.B. so gestaltet sein, dass zukünftige Veränderungen ohne großen Aufwand umsetzbar sind.

Achten Sie darauf, dass Sie die Möglichkeit zur Beratung haben. So können Sie gerade beim Start mit einer Low-Code-Plattform sehr viele Stolperfallen umgehen.

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Lernmaterial erhalten

Häufig bestehen die Materialien zu einer Open-Source-Plattform aus FAQ, Youtube-Videos und teils gut aufbereiteten und kleinteiligen Blogartikeln. Meist geraten Sie beim Googeln zu Ihrer Software-Lösung auf externe Quellen wie Forenbeiträge. Wichtig ist jedoch, dass Sie von Anfang an die Plattform so erlernen können, dass Sie deren Vorteile gut ausspielen können.

Eine gute Low-Code-Plattform bringt deshalb umfassendes Videomaterial mit, das die ersten, die wichtigsten und die meisten Anwendungsfälle gut beschreibt und Schritt-für-Schritt erklärt. Dadurch müssen Sie nämlich gar nicht erst durch das Internet tanzen, um eine Lösung zu finden. 

Illustration Weltkarte

Arbeitsumgebung lokalisieren

Auch schon erlebt? Sie haben die Benutzersprache einer Open-Source-Software auf Deutsch umgestellt und die Begriffe wirken jetzt eigentlich noch fremder als auf Englisch? So etwas kann passieren, wenn die Fanbase einer Software die einzelnen Sprachen übersetzt. Da wird aus „Create file“ schon mal „Machen Datei“. Das ist noch witzig, wenn sie nur ein Bildformat umwandeln. Aber wenn Sie Anwendungen für Kunden oder Inhouse-Web-Applications erstellen, muss die Oberfläche klar verständlich sein.

Überlegen Sie, welche Mitarbeiter in welcher Sprache mit der Low-Code-Plattform arbeiten sollen. Fragen Sie gezielt nach, ob diese Sprache ordentlich unterstützt wird. Englisch und Deutsch sollten professionell übersetzt zur Verfügung stehen.

System sicher halten

Sicherheitsbedrohungen im Internet gibt es Unzählige. Deshalb muss die verwendete Technologie hinter einer Software immer auf dem neuesten Stand sein. Das gesamte System sollte einem hohen Sicherheitsanspruch genügen. 

Bei einer ordentlichen Low-Code-Plattform können Sie sich darauf verlassen, dass alle Technologien im Hintergrund up-to-date sind. Sie entsprechen im Sinne des Anbieters hohen Ansprüchen an z.B. Serversicherheit und Anti-Malware-Richtlinien. Schön wäre, wenn Sie so etwas immer nachfragen können, siehe Punkt 1. 😉

DSGVO einhalten

Die 2018 eingeführten Bestimmungen der DSGVO regeln u.a. den Umgang mit personenbezogenen Daten. Eine Low-Code-Plattform bringt i.d.R. schon eine interne Nutzerverwaltung mit sowie die Möglichkeit, login-basierten Zugriff für Anwendungsnutzer zuzulassen. Das ist nur ein Aspekt, bei dem die Richtlinien eingehalten werden müssen. 

Eine gepflegte Low-Code-Plattform gibt Ihnen die Sicherheit, damit Anwendungen erstellen zu können, die komplett den Ansprüchen der DSGVO genügen.

PS: Kettufy entspricht den Anforderungen der DSGVO. Erfahren Sie mehr über die Vorteile.

Illustration Sicherheitsschild

Sie müssen kein Entwickler sein um durchzustarten.

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bhp